„Die Zauberflöte“

So hieß unser Thema der letzten Musikstunden.
Dabei haben wir so einiges über dieses interessante Werk von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) erfahren. Er hat nämlich „nur“ das Märchen seines Freundes Emanuel Schikaneder vertont.

In der Oper geht es um Folgendes:
Die Königin der Nacht möchte, dass Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno mit Hilfe einer Zauberflöte und eines magischen Glockenspiels ihre Stieftochter Pamina aus der Gefangenschaft des Königs Sarastro befreien.
Als Tamino und Papageno aber an dessen Schloss angelangen stellen sie fest, dass es Pamina dort sehr gut geht und sie nicht eingesperrt ist. Die Prinzessin hat aber einen äußerst strengen Bewacher, Monostatos, der alles daransetzt, dass Pamina nichts zustößt.
Prinz Tamino muss drei Aufgaben bestehen, bevor er Pamina zur Frau bekommt. Mit ihm geht Papageno, der zum Schluss auch ein „Weibchen“ – seine Papagena, bekommt.
Wie sich währenddessen herausstellt, ist Sarastro ein überaus weiser und gütiger Mann, der seinen Untertanen ohne Strafe vergibt, der aber für den begangenen Fehler auch eine Wiedergutmachung erwartet.

Das Bild unten stellt die Schlussszene des Märchens dar. Darauf zu sehen sind im Vordergrund Papageno und Papagena sowie im Hintergrund Tamino mit Pamina und Sarastro.

 

Damit wir die Handlung besser verstehen konnten, fuhren unsere Lehrerinnen (Frau Schamberger, Frau Reumuth & Frau Asang) mit uns in das Kindertheater in München. Schon beim Warten auf den Einlass konnten wir sehen, dass dort auch immer wieder andere Stücke (Zwerg Nase, Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe, Der gestiefelte Kater, …) aufgeführt werden, weil Bilder in der Auslage hingen.

 

Wir saßen mit ganz vielen anderen Schulklassen im Theatersaal. Gleich zu Beginn sind wir alle zusammen furchtbar erschrocken, weil das schlangenähnliche Ungeheuer, das auf Tamino losging von der Königin der Nacht erschossen wurde. Da knallte es richtig, sodass die Funken flogen!
Insgesamt war es eine sehr schöne Aufführung. Die Schauspieler hatten tolle Kostüme an und haben ihre Rollen gut gespielt. Besonders schön war, dass der Papageno (und auch seine Papagena) gesungen haben. Die anderen tollen Stücke, wie „Zu Hilfe!“ (Tamino), „Dies Bildnis ist so bezaubernd schön“ (Tamino) oder auch die bekannte Arie „Hölle der Rache“ der Königin der Nacht sowie das Lied „In diesen heil’gen Hallen“ (Sarastro) wurden leider nur gesprochen, während die Musik dazu eingespielt wurde.
Diese und einige andere Stücke durften wir dafür ganz oft im Musikunterricht anhören! Unser absolutes Lieblingsstück aus dieser Oper ist die Arie „Hölle der Rache“. Dabei klingen die ganz hohen Töne fast wie Flöte! (inhaltliches Zitat N.F. Klasse 4a)

 

© V.A. im Namen der 4. Klassen