Zum Schulanfang Ihres Kindes    

  • Das Schulspiel findet am 5.4.2017 um 11.30 Uhr und um 16.30 Uhr statt, jeweils mit Terminvergabe.
  • Bitte bringen Sie die Geburtsurkunde und den Nachweis über die Schuleingangsuntersuchung mit.

Ein Informationsabend zum Einschulungsverfahren findet am Dienstag, den 14. 3. 2017 um 19 Uhr in der Aula statt. 

Schulspiel für Kinder, die zurückgestellt werden sollen, ist am 30.3.2017.

Der 1. Schultag ist für das Schuljahr 2017 / 18 am Dienstag, den 12. 9. 2017

Ihr Kind sollte am 1. Schultag mitbringen:

Die Schultüte, den Schulranzen mit Federmäppchen und Wasserflasche 

        * Gottesdienstbeginn in der kath. Kirche 8. 30 Uhr

        * Anschließend wird in der Aula die Einteilung der Klassen stattfinden

        * In den jeweiligen Klassenzimmern ist ca. 30 Minuten Unterricht

        * Ende etwa 11 Uhr

Während der Wartezeit werden die Eltern in der Aula mit Kaffee und Kuchen verköstigt.

  • Der 1. Elternabend findet am gleichen Tag - Dienstag, den 12.9.2017 um 19.00 Uhr - im Klassenzimmer statt.

Bitte bringen Sie alle Schreibwaren, Sportsachen beschriftet mit (siehe Materialliste)

  • Infozettel zur Schulvorbereitung von Frau C. Kramer, staatl. Schulpsychologin im Ldkr. Bad-Tölz, Wolfratshausen, bitte beachten.
  • Materialliste: siehe nachfolgend

 

Infozettel für die Schulvorbereitung zur Beachtung

Liebe Eltern,

um Ihrem Kind den Start in die Schule zu erleichtern, können Sie es in einigen Bereichen unterstützen. Diese Anregungen sollen Ideen sein, die Sie spielerisch in den normalen Alltag einfügen können. Sicher machen Sie bereits viele dieser Tipps. Vielleicht bringt die Zusammenstellung Sie auf weitere Ideen oder regt Sie an einiges bewusster als bisher umzusetzen. Viel Spaß dabei!

Bereich Sprache

  • Fahren Sie beim täglichen Vorlesen mit dem Finger mit.
  • Literatur mit einem großen Wortschatz vorlesen (z.B. „Peterson und Findus“- Bücher, Bücher von Otfried Preußler, Astrid Lindgren, Kirsten Boie, Christine Nöstlinger)
  • Wenn Ihr Kind fernsieht, kurze Filme mit einer differenzierten Sprache
  • Unterhalten Sie sich viel und ausführlich mit Ihrem Kind
  • Warten Sie ab, bis Ihr Kind einen Satz oder Gedanken vollständig ausgesprochen hat (das braucht manchmal viiiiel Geduld).
  • Macht Ihr Kind beim Sprechen Fehler, verbessern Sie es indirekt. Wiederholen Sie das Gesagte mit korrekter Grammatik, Aussprache und Wortschatz
  • Spricht Ihr Kind in ganzen Sätzen?
  • Greifen Sie Abzählverse, Fingerspiele, Reime etc. aus dem Kindergarten auf. Finden Sie gemeinsam neue Reimwörter
  • Springen und hüpfen von Wörtern in ihren Sprechsilben z.B. Mar-ti-na sprechen und zu jeder Silbe springen
  • Wenn Sie Ihrem Kind einen Buchstaben benennen, sprechen Sie die Konsonanten lautgetreu: „B“ statt „Be“, „H“ statt „Ha“, „M“ statt „eM“ usw.

Bereich Mengen und Zahlen

  • Würfelspiele zum Mengen erfassen (z.B. das Leiterspiel, Monopoly Junior, Kniffel,…)
  • Kartenspiele zum Ziffern erkennen (z.B. UNO, “Leg die elf“)
  • Beim Einkaufen darf Ihr Kind die Waren in den Korb legen („Wir brauchen drei Kiwis“, Lege drei Jogurt in den Korb“)
  • Geben Sie Ihrem Kind Aufträge, bei denen es bestimmte Mengen holen muss („Hole bitte vier Gläser“)
  • Beschreiben Sie Ihrem Kind, wo es etwas finden kann ( auf dem Stuhl, neben deiner Tasse, im Regal)

Bereich Motorik

       Feinmotorik und Graphomotorik

  • Kneten, mit Knete, Salzteig, Fimo oder beim Plätzchenbacken
  • Fingerfarben
  • Mandalas von außen nach innen mit ruhiger Musikbegleitung ausmalen
  • Weben, Bügelperlen, Perlen oder Knöpfe auffädeln
  • Schneiden und ausschneiden
  • Kann Ihr Kind sich selbständig anziehen (Knöpfe, Reißverschluss etc.)
  • Schleife binden
  • Richtige Stifthaltung beachten!

       Grobmotorik

  • Gehen Sie zu Fuß zum Kindergarten, auf dem Weg gibt es viele Linien, Steine, etc. zum Balancieren, Hüpfen, Springen.
  • Schaukeln
  • Roller, Fahrrad, Schlitten
  • Kinderturnen im Sportverein

Arbeitsverhalten und Konzentration

  • Gemeinsame Gesellschaftsspiele (z.B. Memory), diese werden bis zum Ende gespielt und danach zusammen aufgeräumt.
  • Fester Tages- und Wochenablauf, an dem sich das Kind orientieren kann
  • Tages- und Wochenablauf nicht überfrachten! Freie Zeit zum Spielen, Träumen und Bummeln ist für Kinder wichtig.
  • Zeiten, in denen das Kind in der Gruppe und alleine spielt abwechseln.
  • Wenig Fernseh-, Computer, Wii- Konsum
  • dafür lieber Vorlesen oder CD anhören
  • Abends nicht Fernsehen, alternativ z.B. um 19:00 das Betthupferl im Bayerischen Rundfunk anhören
  • Klare Arbeitsanweisungen, Regeln  und Aufgaben, die erfüllt werden müssen ohne zehnmalige Wiederholung (Räume jetzt deine Legosteine auf)

 Wahrnehmung

  • Zeigen Sie beim Vorlesen die Leserichtung von links nach rechts mit.
  • die Schreibhand mit einem Band am Handgelenk markieren
  • Linkshänder nicht umgewöhnen!
  • Im engen Körperkontakt spielerisch mit Raufen, Schmusen etc. die eigene Körperwahrnehmung steigern
  • Weniger ist oft mehr: z.B. bei der Auswahl von Spielsachen und Freizeitangebot. Suchen Sie einige wenige Angebote gezielt aus. Dies soll Ihrem Kind die Zeit für Ruhe und Entspannung geben.
  • Kinder dürfen sich auch einmal langweilen!

    Grundschule Wolfratshausen- Waldram

    C. Kramer, Grundschullehrerin und staatliche Schulpsychologin, 2014