Inklusion von Kindern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf

 

 Unser Kooperationspartner ist die Franz-Marc-Schule Geretsried

Im Schuljahr 2012/2013 wird es keine eigenständige  Kooperationsklasse geben. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf alle drei ersten Klassen zu gleichen Teilen zugeordnet.

Dieses Konzept bedeutet "Kooperativ ausgerichtetes gemeinsames Lernen von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Kooperation gehört zu ihrem Selbstverständnis mit dem Ziel des gemeinsamen Lernens" (Bayr. Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 2006).

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden durch den MSD - Mobiler sonderpädagogischer Dienst - begleitet. Durch das gemeinsame Lernen  profitieren beide Schülergruppen - Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf - voneinander.

Ziel ist die vollständige Intergration aller Kinder in die Regelschule.

Nach welchen Kriterien werden Schüler mit
sonderpädagogischem Förderbedarf ausgewählt?


Im kultusministeriellen Schreiben wird mit Blick auf die Auswahlkriterien konstatiert:
Es „darf der Förderbedarf der einzelnen Schüler weder qualitativ noch quantitativ so hoch sein, dass ausschließlich eine Beschulung in einer Förderschule in Betracht kommt, d. h. die Schüler müssen die Anforderungen ... für die Unterrichtung und Förderung an
der Volksschule im Wesentlichen erfüllen“ (KMS, S. 2).

Inklusion in der  Eingangsstufe

Die Inklusion von Kindern mit sonderpädagigischem Förderbedarf in der Eingangsstufe erscheint vor dem Hintergrund der Novellierung des BayEUG vom 1. August 2003 in einem neuen Licht. Im Schulgesetz wird der Förderschule durch den Schlüsselbegriff der „aktiven Teilnahme“ das Merkmal der Nachrangigkeit zugewiesen: „Die Anmeldung an einer Förderschule soll nur erfolgen, wenn die Grundschule festgestellt hat, dass die Voraussetzungen [sc.für eine aktive Teilnahme des Schülers] an der Grundschule nicht gegeben sind“ (BayEUG Art. 41 Abs. 3 Satz 1). Für die Sonderpädagogik gelten demnach das Subsidiaritätsprinzip und das Primat der Integration. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf beginnen im Allgemeinen ihre Schullaufbahn in der Grundschule: „Die Anmeldung eines Kindes erfolgt regelmäßig an der Grundschule...“ (Graf/Karl 2003, 192).
Besonders die Inklusion von Kindermit sonderpädagigischem Förderbedarf kann für Schüler in der Eingangsstufe von Beginn an die Chance bieten, im gemeinsamen Unterricht erfolgreich zu lernen.
Dies kann für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf dann ein angemessener Lernort sein, wenn im Dialog zwischen Grundschule und Förderschule die Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass mit Unterstützung der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste eine positive Lern- und Persönlichkeitsentwicklung prognostiziert werden kann.

Wenn Sie weitergehende Informationen zur Koop-Klasse benötigen,
können Sie folgende Links anklicken.

Für Rückfragen steh Ihnen die Schulleitung gerne zur Verfügung

Elternbrief für Kindergarten 23.07.2012

http://www.franz-marc-schule.de/

http://www.km.bayern.de/suche.html?u=1&t=9999&s=Koop-Klasse&x=8&y=4&m=1&t=9999