Pfingsten mal anders

Letztes Mal haben wir im Rahmen des Religionsunterrichts über „Christi Himmelfahrt“ gesprochen und dazu entsprechende Bibelstellen genauer angesehen und verglichen.

Heute durften wir das Pfingsterlebnis der Jünger „nacherleben“.
Zunächst versetzten wir uns in die Lage der Jünger nach Tod/ Auferstehung Jesu und dessen Himmelfahrt. Mit Wörtern, die Frau Asang auf rote Zettel schrieb, bauten wir so eine Mauer um das (geheime) Treffen der Jünger. Gefangen von Einsamkeit, Mutlosigkeit, Angst, Trauer, Dunkelheit, … waren die Jünger abgeschottet von der Außenwelt, als wir in einer Fantasiereise erleben durften, dass Wind und Feuerzungen plötzlich alles veränderten. Im Anschluss daran machten wir uns Gedanken über die positive Wirkung von Wind bzw. Feuer für uns heute und für die Jünger damals. So kam es, dass die „Wortkarten-Mauer“ einstürzte und die Wortkarten durch schöne, freundliche Begriffe ersetzt wurden (grüne Wortkarten).


Zuletzt setzten wir dieses Ereignis noch in Bezug zu uns selbst. Dabei hatten manche von uns wirklich tolle Ideen: „Das ist wie bei uns. Als wir in die erste Klasse kamen, kannten wir uns noch gar nicht. Jetzt, in den vier Jahren, haben wir uns aber kennen gelernt und viel Zeit miteinander verbracht.“ – „… und wenn wir dann in die fünfte Klasse gehen, dann gehen wir auseinander, wie die Jünger nach dem Pfingstereignis.“ – „Aber wahrscheinlich haben sich die Jünger früher auch immer mal wieder getroffen – so wie wir das auch tun werden, wenn wir in der fünften sind. Vielleicht nicht immer die ganze Klasse, aber ein paar zumindest.“

© V.A. im Namen der Klasse 4c