Schullandheim der Klasse 3c

vom 11.-15. Juni  2018

Endlich!  Unsere S-Bahn kommt. Schnell finden wir einen passenden Sitzplatz und wir winken noch Mal unseren Eltern. In München steigen wir um und reisen mit der BOB weiter nach Lenggries. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir die Jugendherberge. Unter einem schattigen Busch rasteten wir mit Frau Unkel, bis Frau Lechner mit den Schlüsseln kam. Ein Kind testete sogleich, ob Bienen wirklich stechen, wenn man sich auf ihnen abstützt. Leider stimmt das! Mit Schlüsseln und einem Kühlpack erschien Frau Lechner und es ging los! Ab auf die Zimmer! Das erste Zimmer bekamen die „Luchse“ zu viert. Daneben schliefen (mehr oder weniger) die „Fußballkings“ zu fünft und so auch die „Teamgeister“. Das größte Zimmer teilten sich die „Pummeligen Einhörner mit Katzenpower“. Die lustigen Namen haben wir uns selbst ausgedacht und uns Türschilder gebastelt. Neben uns schlief (auch mehr oder weniger) Frau Lechner, unsere „Powerfrau“ (diesen Zimmernamen haben natürlich wir uns für sie ausgedacht!).

Nach dem Beziehen der Betten orientierten wir uns mit Hilfe eines Foto-Plans und marschierten sogleich zielsicher zur Isar. Dort erfrischten wir uns im knöcheltiefen Wasser, spritzten uns nass, warfen Steine und beobachteten süße, gestreifte Fische. Als dicke, schwere Gewitterwolken aufzogen, rannten wir schnell  zur Jugendherberge zurück.

Abends grillten wir über dem Lagerfeuer Stockbrot. Brot hat noch nie so lecker geschmeckt wie heute Nacht!

Tag 2: Überleben in der Wildnis!

Das ist äußerst nützlich, wenn man quasi direkt im Wald wohnt, wie wir es bei unserem Schullandheim taten. Neben einem riesigen Bärlauchfeld, fanden wir noch Heidelbeeren, Brennnesseln, Pfefferminz, Brombeeren und vieles mehr. Wir wären wirklich nicht verhungert! Aber wie baut man sich ein Nachtlager? Auch darauf erhielten wir rasch eine Antwort. Nach einigen Erläuterungen schritten wir zur Tat. In Gruppen bauten wir uns unsere eigenen Unterkünfte aus Ästen, Moos und Zweigen im Wald. Dass das gar nicht sooo einfach war, kann man sich gewiss vorstellen. Es dauerte eine Stunde, ehe jedes Team eines bauen konnte, in dem auch alle Kinder Platz fanden. Frau Lechner und Frau Unkel bauten sogar auch mit! Hier sehr ihr das Lager von ihnen:

Ob sie mit dem Lager in der Wildnis überleben würden, ist fragwürdig. Aber schick ist sie!

Nachmittags kauften wir Postkarten und aßen ein äußerst leckeres Eis! Anschließend durften wir auf einem richtig coolen Spielplatz herumtoben.

Tag 3: Regen….Regen und Regen!

Aber das war nicht weiter schlimm, denn Herr Koch spielte mit uns lustige Spiele im Kuhfellpanorama-Raum. Am besten fanden wir den Säuresee, über das ein Kind kletternund einen Schatz (Gummibärchen) bergen musste. Anschließend schrieben wir unsere Postkarten. Nachmittags spielten wir im Haus Tischtennis, Uno, Pferderennen, Tabu Junior, uvm. Später besuchten wir auch kurz die Isar, die nun gar nicht mehr idyllisch grün war, sondern ein verstörendes braun hatte. Diverse Stein- und Stock-Tests ergaben: Die Strömung war extrem stark und sie hatte echt viel Wasser!

Danach brachten wir noch unsere Postkarten zum Briefkasten.

Nachts entschieden wir uns mehrheitlich trotz des Regens die Nachtwanderung anzutreten. Neben lustigen Spielen, entdeckten wir auch viele nachtaktive Tiere. Wir hatten wahnsinnig Spaß!

Tag 4: Bergauf – bergab

Wie der Wind wanderten wir zur Denkalm hoch. Unterwegs spielten wir so manches witzige Spiel und sahen sogar eine echte Quelle! Frau Lechner brachte uns noch bei, wie man mit Grashalmen pfeift. Hoffentlich bereut sie das nicht eines Tages! Wir haben das Pfeifen wirklich lautstark perfektioniert!

An der Denkalm aßen wir unsere  leckere Brotzeit und machten uns bald wieder auf den Rückweg.

Nachmittags bei der Wassersafari, fischten wir mehrere Blutegel aus dem Bach, genauso wie einen Rückenschwimmer, Eintagsfliegenlarven, Wasserschnecken und vieles mehr. Das war extrem spannend! Zum Abschluss bastelten wir Papierschiffchen und veranstalteten ein Wettrennen auf dem Bach.

Abends spielten wir noch lange Fußball, Tischtennis, Beachvolleyball und Karten. Später gab es nochmal ein Eis. Mhmmmm, das war sooo lecker!

Heute Nacht schliefen wir übrigens alle gut!

Tag 5: Die Abreise….wie? Geht’s schon wieder heim?!

Koffer packen, Zimmer putzen, frühstücken, mysteriöse einzelne Socken finden, die natürlich niemandem gehören, zum Bahnhof gehen,… und leider schon wieder heimfahren. Schade, dass alles Wunderschöne immer so schnell zu Ende geht!!!!