TAFF – „Talente finden und fördern“

Im Rahmen von TAFF – „Talente finden und fördern“ nahm die Mittelschule Waldram im Schuljahr 2015/16 zum ersten Mal am Projekt „Stärken stärken“ teil.

Was ist das Projekt  „Stärken stärken“?

Jeder Schüler hat ein Talent / eine Stärke. Im Projekt „Stärken stärken“ geht es darum, dass sich der Schüler mit seinem Talent auseinandersetzt. Er fragt sich „Was kann ich gut? Ist das ein Talent?“. Dieses Talent soll als Stärke des Schülers geschätzt werden – von sich selbst und auch von anderen. Damit sich die Stärke besser entwickeln kann, sollen Anregungen und Tipps in Workshops vermittelt werden.
Die Klassen 6 und 7 haben klassenweise herausgefunden:

  • -          Was ist ein Talent?
  • -          Welche Talente gibt es in unserer Klasse?

Gemeinsam mit dem Jugendsozialarbeiter Herr Koch wurde im Klassenrat weiter an der Talentfindung gearbeitet.


Die Klassen 6 und 7 haben sich nach der Talentfindung mit der Unterstützung der Klassenleiter Frau Sykes und Herrn Becker für vier verschiedene Workshops entschieden, die den Klassentalenten entsprechen.

Daraufhin haben Herr Koch und Herr Becker Experten für folgende Workshops gesucht:

  • Programmieren am PC mit Aaron Heinloth
  • Bleistiftzeichnungen durch die Illustratorin Frau Astrid Göpfert
  • Reitsport durch die Reittherapeutin Frau Barbara Vorsteher am „Ponyhof Stall Liberty“  
  • Autorennsport durch den Verein / Motor-Sport-Club „MSC Geretsried“ mit den Trainern Herr Andre Hohlfeld und Herr Wolfgang Biangini

Wie liefen die Workshops ab?

Abhängig von den finanziellen Mitteln und der Organisation wurden bis zu sieben Termine gefunden, in denen thematisch meist 90 Minuten an der Talentförderung gearbeitet wurde.

Die Schüler wurden in die Programmiersprache eingeführt und entwickelten gemeinsam ein Computerspiel, während andere Schüler beim Zeichnen verschiedene Figuren und Körper über den Horizont und den Fluchtpunkt perspektivisch darstellten. Außerdem lernten die Schüler verschiedene Zeichentechniken mit unterschiedlichen Materialien kennen.

Am Ponyhof lernten die Schüler nicht nur sozial in der Gruppe miteinander umzugehen, sondern auch den sozialen Umgang mit dem Tier. Neben Reitübungen gehört hier auch das Herausfinden von Verhaltensweisen, die das Pferd verängstigen oder auch beruhigen. Pflegehinweise wurden gemeinsam beschlossen, damit man sein Verständnis zum Tier verbesserte.

Die Rennsportler währenddessen durften im Jugend-Kart-Slalom verschiedenen Aufgaben nach Wettkampfcharakter lösen. Auf einem großen befestigten Platz wurde mit Pylonen ein Parcour aufgebaut, der aus verschiedenen Aufgaben bestand. Mit Geschick und Speed wurden die Tore, Gassen, Kreisel und „Schweizer“ möglichst fehlerfrei und schnell durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt es Strafsekunden, die zur Fahrzeit addiert werden. Die gesamte Strecke ist zwischen 350 und 500 Meter lang. Die motorisierten Karts wurden vom Verein fürs Training gestellt.

Eine Abschlussveranstaltung planten und organisierten die Schüler selbst. Dort stellten sie Eltern, Bekannten und Verwandten, sowie einigen Personen aus der Schulfamilie das Projekt vor.