Projekt Weißstorch – Warum fühlt er sich in Benediktbeuern so wohl?

23.6.17 Klasse 4c

Heute war es endlich soweit: Wir stiegen in den Bus, der uns zum traumhaft gelegenen Kloster Benediktbeuern brachte. Dort erwartete uns bereits fröhlich winkend unsere Referentin Doris Linke vom ZUK. In HSU haben wir bereits eine Menge über die Tiere am und im Wasser gelernt.  Der Weißstorch gehört ebenso dazu. Zuerst erfuhren wir, wie und aus welchem Material er sein Nest baut. Sogleich versuchten wir ebenso Nester zu bauen, was gar nicht so leicht war! So manch einer kam dabei schnell außer Puste. Der Weißstorch kommt nun schon seit vielen Jahren nach Benediktbeuern, um auf dem Klosterdach zu nisten. Er fühlt sich hier pudelwohl! „Nicht nur, dass er dank seiner langen Beine bequem die moorigen Böden und seichtes Loisachwasser durchqueren kann, sondern er ist auch der Fressfeind Tiere“, erklärte uns Doris bei einem lustigen Spiel. Dabei mussten wir mit gebastelten Storchenschnäbeln Plüschfrösche und Spielzeugwürmer einsammeln und in unser gebautes Nest bringen. Später beobachteten wir den Weißstorch und seine Familie durch ein Fernrohr, wie er seine Jungtiere fütterte. Kurze Zeit später erläuterte uns Doris auf einer riesigen Weltkarte die lange Reise, die die Storchenfamilie jedes Jahr im Winter unternimmt, um in die sonnigen und warmen Gebiete Afrikas zu gelangen. Erstaunlich! Nach vielen weiteren großartigen Lernspielen rund um den Weißstorch, war es leider irgendwann Zeit heim zu fahren.  Es war ein zauberhafter Tag!

Zurück in der Grundschule schrieben wir eifrig Fantasiegeschichten über den Weißstorch und seine Familie. Diese dürfen wir im Kloster ausstellen.